Valentin Karlstadt Musäum München

 

Neues aus München: hie und da am Donnerstag

Baton Rouge

Was ist Bluegrass? Nun, Bluegrass ist eine Sparte der US-amerikanischen Folkmusic, entstanden in der Zeit um 1940. Als prägende Instrumente fungieren das fünfsaitige Banjo sowie Fiddle und Mandoline. Zudem sticht der mehrstimmige Gesang hervor. Und was ist das Newgrass? Man darf sagen, Newgrass ist eine moderne Variante des Bluegrass, es kommen Rock- oder Jazzelemente hinzu, die Harmonien sind mitunter komplizierter, und auch das Arrangement folgt anspruchsvolleren Mustern.

  Irgendwo zwischen Blue- und Newgrass bewegt sich die Münchner Band Baton Rouge, benannt nach der Hauptstadt des US-Bundesstaats Louisiana. Dort ist auch die Cajun-Musik zu Hause, sie entwickelte sich aus der Volksmusik der französischen Einwanderer. Auch dieser fröhliche Sound, man denke nur an „The Big Easy“ ist eine Quelle, aus der Baton-Rouge schöpft.

 Bluegrass-Klassiker wie „Blackberry Blossom“ oder „Black Mountain Rag“ haben wir ebenso im Repertoire wie Unplugged-Versionen von Popnummern oder Songs von Mark Knopfler. Solistin an der Fiddle ist Lucie Reiter, die sich seit Jahren in der Münchner Akustik-Musik-Szene herumtreibt. Die Bluegrass-Mandoline spielt Alexander Baginski, der auch als Leadsänger fungiert. Schnelle Finger benötigt Herbert Burger, unser Banjo-Spieler. Neu in der Band ist Verena Dentico, geboren in New York und als Schlagzeugerin auch in der Rockszene unterwegs. Den Bass zupft Michael Siebert, und die Gitarre ist, wie bei Deadline auch, das Metier von Wolfgang Görl, gelegentlich greift er auch zum Akkordeon. Längst hat die Band einen eigenen Sound entwickelt, weitab vom Mainstream und voller Lust, locker und fröhlich drauflos zu spielen – à la Big Easy.

Eintritt: 6,99 Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Donnerstag, 23. April 2015 19:01 Uhr



Kartenvorbestellung für alle Veranstaltungen:
Telefonisch unter (089) 22 32 66 oder mit einer E-Mail an info@valentin-musaeum.de