Newsletter Valentin Karlstadt Musäum München
Musäumsbrieferl - Ausblick bis ins Frühjahr
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Das Lied zum Sonntag und viele weitere vergnügliche Veranstaltungen


Valentin Karlstadt Musäum München

Das Lied zum Sonntag

Da Ding - Georg Spindler „Abfahren um anzukommen”

In der besonderen Atmosphäre des Turmstüberls stellt der Münchner Liedermacher Stefan Noelle musikalisch monatlich einen Gast vor: „Freuen sie sich mit mir auf Songwriter aus dem Grenzgebiet zwischen Musikkabarett und Folkpop, zwischen Jugendlichkeit und Lebenserfahrung, zwischen kritischem Blick und verdrehtem Wortwitz. Prädikat: Besonders lauschenswert!”

Rhythmisch pointiert und hörbar beeinflusst von Fela Kurti verfasst Georg Spindler seine hintergründigen Mundart-Texte und begleitet sich mit der Gitarre aber auch mit seinem akustischen Bass. So gelingt ihm eine Transformation des Bairischen in ungeahnte Grooves und seine Lieder klingen weitgereist und trotzdem bodenständig. Verwurzelt und weltoffen zugleich.



Eintritt: 8,99 Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Sonntag, 24.2.2019 11:01 Uhr


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Dieter Fischer und Ina Meling

Der letzte Scharfrichter Bayerns

Johann Reichhart war der letzte bayerische Scharfrichter (1893-1972) und ist mit 3165 Hinrichtungen traurigster Rekordhalter seiner Zunft. Richtete er anfänglich nur Schwerverbrecher, kamen in der NS- Zeit viele „Politische“ dazu. Darunter auch die Geschwister Scholl. Nach dem Krieg verhaftet, verurteilt und bald wieder in Einsatz, dann für die Amerikaner. Dieter Fischer und Ina Meling lesen und spielen aus der schier unglaublichen Biographie, lassen Zeit und Geist lebendig werden. Musikalisch begleitet von Johann Anzenberger.


Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 1.3.2019 19:00 Uhr


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Das Bayerische Tapfere Schneiderlein

Eine lustige Märchenerzählung von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun

Mit „7 auf 1 Schlag“ beginnt das Märchen vom Bayerischen Tapferen Schneiderlein Franze von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun.

Die beiden Autoren, Schauspieler und Komponisten erzählen es in einer völlig eigenen und bayerischen Fassung, mit vielen neuen Figuren und Liedern und schlüpfen dabei selbst in alle Rollen.
Mit dabei sind diesmal das Tapfere Schneiderlein Franze, Prinzessin Vroni und ihr Papa König Toni der Faule von Bayern, zwei Dienerratten, der fiese Prinz Jean-Jaques de Paperlapapp, zwei Riesen, eine Einhorndame, der wilde Eber Eberhard und noch viele mehr.
Die Figuren singen Lieder, unterhalten und streiten sich, lachen miteinander und das Bayerische Tapfere Schneiderlein erledigt seine Aufgaben auf eine ganz neue Art und Weise, und erobert dabei sogar noch das Herz der Prinzessin Vroni!

Für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene.

Eintritt: 5,99 Euro für Kinder, 7,99 Euro für Erwachsene
(+ 199 bzw. 299 Centerl für's Musäum)

Sonntag, 24.3.2019 11:01 Uhr


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Neues aus München

Das Lunsentrio

Das Lunsentrio sind Nick McCarthy (ehemals Gitarrist der Rockbands Franz Ferdinand und FFS), jetzt beim Lunsentrio, Seb-I Kellig (Dub-Produzent für unter anderem LaBrassBanda), der das Trio im gemeinsamen East Londoner Sausage Studio aufnimmt und produziert, sowie der in Berlin lebende Künstler und Lyriker Hank Schmidt in der Beek, aus dessen Feder die Texte kommen. Auf der Bühne bekommt das Lunsentrio Unterstützung von den Münchner Szenegrößen Albert Pöschl und Martin Tagar.
Und damit es bloss nicht zu viel Randale gibt, steht dagegen das Verschnarchte, die vom Trio bereits besungene Luns, ein Lehnwort aus dem Rotwelsch-Soziolekt des fahrenden Volkes mit der Bedeutung: Bett

Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Donnerstag, 28.3.2019 19:00 Uhr


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Der satirisch-politische Rückblick im Vierteljahr

„So schön war’s noch selten!“

Das verflossene erste Vierteljahr 2019 hat wieder mal gezeigt, was in ihm steckt.
Leider ist es an seinem eigenen Ende schon fast wieder vorbei.
Wir neigen unser Haupt in Ehrfurcht.
Holger Paetz blickt mit Hochachtung zurück.

Damit Karl Valentin auch in Zukunft Recht hat, wenn er sagt:
„Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.“

Weitere Termine für den satirisch-politischen Vierteljahresrückblick 2019:
26. Mai 2019
29. September 2019

Hier sehen Sie Holger Paetz im Film

Eintritt: 8,99 Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Sonntag, 31.3.2019 11:01 Uhr


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Michael Vogtmann

HÄTTIKONFETTI

Michael Vogtmann, auch bekannt als herrliches Double des bayerischen Innenministers Herrmann auf dem Nockherberg, ist Schauspieler, Kabarettist, Musiker und Lyriker. HÄTTIKONFETTI  ist ein Abend voller bairischer Lieder und Gedichte übers Leben und die Liab. Und aa von Hexen, vom Daife, von Schauspielern und anderm Gschwerl.
Wie seit vielen Jahren begleitet ihn auch an diesem Abend der Münchner Jazzpianist Charly Thomass  musikalisch auf dessen literarischen Reise. Thomass arbeitete schon mit Klaus Doldinger und Hugo Strasser zusammen. Michael Vogtmann wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, so in München 7, wiederholt im Tatort und in Jo Baiers Film Liesl Karlstadt und Karl Valentin. 
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Eintritt: 12  Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 5.4.2019 19:00 Uhr


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Stefan Leonhardsberger und Stephan Zinner

Kaffee und Bier

Wie 95 % der Österreicher schätzt Stefan Leonhardsberger das Kaffeehaus, insbesondere das Wienerische. Und wie 95 % der Bayern schätzt Stephan Zinner das Wirtshaus, insbesondere das Münchnerische. Beide Orte haben Literaten, Komponisten, Freidenker und Philosophen inspiriert und geprägt. In ihrer musikalischen Lesung tragen die Kabarettisten Werke der Damen und Herren beider Volksstämme vor. Von Arthur Schnitzler bis Karl Valentin. Eine österreichisch - bayerische Melange, musikalisch umrahmt von älterem Liedgut aber auch extra für den Abend komponierten Liedern.

Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Donnerstag, 11.4.2019 19:00 Uhr


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Erlesene Vorlese

Literarische Satire am Sonntag-Vormittag

Holger Paetz stellt neue Texte vor und einen Gast:

Anselm Neft aus Hamburg.
War schon als Kind fasziniert von Edgar Allan Poe. Und ist es geblieben. 
Betreibt die Lesebühne „Liebe für alle”. Mag es sehr, Texte vorzutragen. 
Zusammen mit anderen Autoren. „Man fühlt sich dann so ein bißchen wie eine Band.”
Teilnehmer beim Bachmannpreis 2018. 
Romane: „Hell”, „Helden in Schnabelschuhen”, „Vom Licht”.
Holger Paetz: „Den Anselm kann ich nur allerschwerst empfehlen!”

Eintritt: 8,99 Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Sonntag, 28.4.2019 11:01 Uhr


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Hasenscharten - ein Hechtsprung in die bayerische Seele

mit Andy Arnold und Andreas Koll

Hasenscharten ist eine Reise durch bayerische Befindlichkeiten, direkt und hinterhältig, grad raus und um's Eck gedacht, lustig, ernst, melancholisch und unverschämt. Sie erzählt von Miststätten und Misthaufen, von Religion, Moral und „ohdraht” sein, von Breitschädlern und Stirngedrückten, von vollen Hosen und falschem Glauben, von Sprechproblemen und Juckreiz, von Wort-Regalen und vom Sich-Festbeißen, vom Glückseeligsein und von Dingen, die man jeden Tag immer wieder von vorne anfängt, einfach deshalb, weil einem nichts Besseres einfällt.
Musik – Erzählungen – Lieder – Literatur – Mutmaßungen – Nonsens – Ausgedachtes – Aufgeschnapptes – Schmarrn.

Andy Arnold: Tenorsaxophon, Sopransaxophon und Klarinette.
Andreas Koll: Akkordeon, Tuba, Puff-Peng und Quack-Quack.


Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 3.5.2019 19:00 Uhr


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Hundling

Gestern oder im 3.Stock

„War es gestern oder war’s im 4. Stock?” Das fragte sich schon einst Karl Valentin. Und auch Phil Höcketstaller a.k.a HUNDLING fragt sich dies manchmal – nur ein Stockwerk tiefer, wenn er auf den Ursprung seiner Geschichten angesprochen wird.
Fest steht, es sind kleine Geschichten, verfasst in schönem Münchnerisch, die von seiner Umgebung, aus Erlebnissen der Vergangenheit, seinen Träumen und Fantasien erzählen. Höcketstaller durchstreift dabei ein Revier, das von Untergiesing bis Chicago reicht, das Große im Kleinen suchend, vom Alltäglichen ausgehend ins Philosophische driftend, nie ohne ein humorvolles Augenzwinkern.
Die Musik bewegt sich zwischen Country und Reggae, Motown und Folkrock. Unterstützt wird er von einer hochkarätigen Schar von Hundlingen aus der Münchner Jazz- und Blues Szene. Allesamt virtuos an ihren Instrumenten, vertraut mit leisen wie lauten Stimmungen, von der Ballade bis zu wildem Rock’n Roll, verwandeln sie das Turmstüberl mir nix dir nix in einen brodelnden Hexenkessel.

Die Hundlinge sind (v.l.n.r.): Klaus Reichardt (Pedal Steel), Sebastian Osthold (Piano), Phil Höcketstaller (Gitarre, Gesang, Songwriter), Steffi Sachsenmeier (Drums) und
Christian Klos (Bass)


Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)


Donnerstag, 9.5.2019 19:00 Uhr


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Josef Brustmann

Das Leben ist kurz - kauf die roten Schuh

Dass sie mal untergehen würde, die Erde, war allen klar - warum auch nicht? Die Sonne macht das jeden Tag! War doch klar, dass sich irgendein Trumpl findet, der den roten Knopf drückt. Aber es kam alles anders. Die Erde kippte plötzlich von sich aus auf die rechte Seite, viele verloren das Gleichgewicht und stürzten ins All. In England klaute jemand im Durcheinander die Kronjuwelen, in Oberammergau tauchte in einem Wirtshaus das Bernsteinzimmer wieder auf. In Dr. Markus Söders Staatskanzlei fielen alle soeben aufgehängten Kreuze von der Wand. Durch ganz Oberbayern ging ein gewaltiger Rechtsruck.
In Berlin zog sich Angela Merkel für immer in ihre Raute zurück, ohne noch einen Erben für ihre 270 Hosenanzüge eingesetzt zu haben. Noch ehe Frau Dr. Storch das Ruder an sich reissen konnte, implodierte der Stern. Von Adam und Eva und dem jüngsten Gericht keine Spur - alles frei erfunden.Nur Josef Brustmann, der Dokumentarist, überlebte vorläufig, weil in Wolfratshausen immer erst alles 20 Jahre später passiert. Er versucht zu retten, was zu retten ist, mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeiffen im Wald.




Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 7.6.2019 19:00 Uhr

 

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Landeshauptstadt München

Das Valentin Karlstadt-Musäum ist ein Museum der Landeshauptstadt München.