Newsletter Valentin Karlstadt Musäum München
Weihnachtsbrieferl
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Frohe Weihnachten und alles Gute für 2019!


Weihnachten steht vor der Tür, und ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Das Valentin-Karlstadt-Musäum gehört seit Anfang des Jahres in den Reigen der städtischen Museen und hat dort auch seinen Platz gefunden. So gab es auch dieses Jahr viele sehr vergnügliche Veranstaltungen ein einzigartiges Sommerfest und spannende Sonderausstellungen. Derzeit präsentieren wir den Zeichner Heinrich Kley, von ihm stammt auch diese reizende Elefanten-Weihnachtsfamilie.

So wünschen wir ein frohes, gemütliches und friedliches Fest mit Freunden und Verwandten, Fremden und Bekannten und alles Gute für das neue Jahr.

Wir bedanken uns für Ihre Treue und freuen uns über abgestatteten wie künftigen Besuch und wie schon in diesem Jahr über viele neue „Saubande-Mitglieder” im Valentin-Karlstadt-Förderverein e.V.. Nun machen wir eine kurze Pause über die Weihnachtsfeiertage. Vom 24.12 bis einschließlich 26.12.2018 schließt das Valentin-Karlstadt-Musäum. Außerdem haben wir an Neujahr zu. 

In guter Tradition präsentieren wir dann zwischen den Jahren am 28./29./30./31. Dezember 2018 den Satirischen Jahresrückblick von und mit Holger Paetz.

Im Musäum warten 2019 viele abwechslungsreiche Ereignisse auf Sie und spannende wie sehr originelle Sonderausstellungen. Wir freuen uns sehr auf Ihren regelmäßigen und unregelmäßigen Besuch!

Herzliche Weihnachtsgrüße von
Sabine Rinberger und Team!


Valentin Karlstadt Musäum München

„Sei kein Frosch!” Heinrich Kley zeichnet die Revolution

6.11.2018 – 12.2.2019

Im Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums befinden sich unvermutete Schätze. Dazu zählen elf Originalzeichnungen von Heinrich Kley, die um den 7. November 1918 entstanden sind. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Kley zeichnet hier ein uns heute weitgehend unbekanntes Bild der Revolution. Die Zeichnungen spiegeln die Begeisterung und euphorische Aufbruchsstimmung der ersten Revolutionstage in München wider.

Heinrich Kley, geboren 1863 in Karlsruhe, lebte von 1909 bis zu seinem Tod im Februar 1945 in München. Seinen künstlerischen Durchbruch erfuhr Kley durch die Veröffentlichung seiner Werke in den Satirezeitschriften „Simplicissimus” und „Jugend” . Der Münchner Volkssänger und Schauspieler Konrad Dreher machte Albert Langen, Herausgeber des „Simplicissimus”, auf den begabten Zeichner aufmerksam. Es entstanden ganze Ausgaben, die ausschließlich von Heinrich Kley gestaltet wurden.

George Grosz und Arthur Miller förderten seine Bekanntheit in den USA. Sein großes Talent, Bewegungen von Tieren und Menschen auf gleichsam famose Art darzustellen, blieb auch den Mitarbeitern von Walt Disney nicht verborgen. Besonders deutlich wird der künstlerische Einfluss Kleys bei dem Walt-Disney-Film „Fantasia“ aus dem Jahr 1940.

Die Ausstellung Sei kein Frosch! Heinrich Kley zeichnet die Revolution” wirft den Blick auf die politischen Ereignisse dieser Tage und das künstlerische Schaffen dieses außergewöhnlichen Malers und Zeichners in seiner Münchner Zeit.



Valentin Karlstadt Musäum München

Vorsicht ! Dackel

28.2.2019 – 21.5.2019

Wie die Moriskentänzer, das Olympiazeltdach, das Hofbräuhaus, die Frauentürme und das Valentin-Karlstadt-Musäum ist der Dackel Münchner Kulturgut. Seine Entwicklung zur Kultfigur verdankt er dem Münchner Verlag Braun und Schneider, der seit 1845 die humoristische Wochenzeitschrift Fliegende Blätter herausgibt. Hier finden sich, oft gezeichnet von August Roessler, zahlreiche Karikaturen, in denen die humorige Figur des Dackels die Hauptrolle spielt.
Der Dackel taugt dafür, weil er so eine besondere Gestalt hat. Mehr lang als hoch, krummbeinig, treuherzig schauend, besitzt er von sich aus die Vorausssetzung für Witz und Satire. Als echter Wadelbeisser liefert er den pseudoscharfen Generalsekretären politischer Parteien deren Charakterzug. Mit dem legendärer Dackelblick kann er bezirzen und gleichzeitig vermitteln, dass seine Zuneigung auch Grenzen kennt.
Der Dackel ist in München der klassische Stammtischhund. Als Waldi wird er 1972 zum Maskottchen der Olympischen Spiele. Bekannte Persönlichkeiten haben einen Gustl oder einen Seppi, einen Josef und eine Baucis... Von Romy Schneider bis Luise Kinseher, vom Prinzregent Luitpold bis zum Herzog Franz. Über 60 000 Euro Hundesteuer erbringen die Münchner Dackel der Stadtkämmerei. Das heißt, dass zur Zeit 600 Dackel in der Stadt leben, die von ihren Frauchen und Herrchen geliebt werden.
Sein Eigensinn, sein Ungehorsam gegenüber Arroganz und Besserwisserei und seine tiefe Treue zum Stamm haben viele Dackel mit ihren menschlichen Angehörigen gemein.

Der ehemalige Leiter der Sammlung „Angewandete Kunst” im Münchner Stadtmuseum, Dr. Helmut Bauer geht diesem Phänomen auf den Grund.
Ein Ausstellungskatalog, gefördert von der Kohlndorfer-Stiftung, erscheint begleitend zur Ausstellung.


Valentin Karlstadt Musäum München

So schön war’s noch selten!

Der satirische Jahresrückblick auf das Jahr 2018

Freitag, 28.12.2018 19:00 Uhr


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Stephan Zinner

relativ simpel

Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wennʼs klappt Kinder, gutes Biertrinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all demmöglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen...relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend hat der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder, einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Musikalisch unterstützt wird Stephan Zinner von dem Schweizer Andy Kaufman.

Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 4.1.2019 19:00 Uhr


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Suzie Trio

„Non c’è due senza tre”– „Keine zwei ohne drei”

Ihren Höhepunkt erreichte die Karriere von Roque, Poque und Lique Santa Cruz mit ihrem ersten Auftritt 1999 im damals beliebten Münchner Atomic Café, den sie bei den Geschäftsführern angesichts eines Konzerts der Band Sham 69 mit der Aussage erzwungen hatten: „Sowas können wir auch grade noch.” Der zu diesem Zwecke gegründeten Band Suzie Trio gelang bei selbigem Auftritt etwas in der Geschichte des Atomic Café ansonsten nie Dagewesenes, nämlich ein Totalstromausfall, herbeigeführt durch die Inbetriebnahme des 20 Jahre alten Waffeleisens von Liques Schwester.
Nach der waghalsigen Dokumentation dieses Auftritts auf der CD „The Kids Are zu dritt“, folgte die nächste bahnbrechende CD „Streit um drei” und so kommt endlich, was kommen muss, Platte Nummer drei:  „Non c’è due senza tre”– „Keine zwei ohne drei” mit eben auch Liedern, die man einfach bringen muss: Vom Reisrand der Scheißwelt („Tote brauchen keine Wohnung“, „Landplage Heimatsound“) hinein in das Gulasch des Lebens, wo sich ihre Freundinnen tummeln, der Gregor, der Rudi, der Gerald, der Banane, die Studiotür, der alte Mann am Meer, der monströse Mitmensch, die Liebe, die Gewerkschaft und dein Penis. Von der Verzweiflung – in die Verdreiflung.

Das Platten-Release, passend in unserer Reihe „Neues aus München”. Das Turmstüberl steht bereit.

Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Donnerstag, 17.1.2019 19:00 Uhr


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Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten

Eine lustige Märchenerzählung mit Musik von und mit Heinz-Josef Braun und Stefan Murr

Das Märchen der Bremer Stadtmusikanten wird auf bayerisch neu erzählt. Die beiden Autoren, Komponisten und Schauspieler Heinz-Josef Braun und Stefan Murr schlüpfen dabei in alle Rollen: Vom alten Esel über zwei geschwätzige Wanderratten bis hin zur bösen Müllerin, vom zahnlosen Hund, der verwöhnten Katze und dem italienischen Hahn Eros Gockelotti bis hin zu den Räubern Knurrhax, Ibidumm und Schepperdeppi.

Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene.

Eintritt: 5,99 Euro für Kinder, 7,99 Euro für Erwachsene
(+ 199 bzw. 299 Centerl für's Musäum)

Sonntag, 20.1.2019 11:01 Uhr


Valentin Karlstadt Musäum München

Das Lied zum Sonntag

Nadine Maria Schmidt „Ich bin der Regen”

Sonntag, 27.1.2019 11:01 Uhr


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Constanze Lindner

Jetzt erst mal für immer

Ob als Kabarettistin, Schauspielerin, Sängerin oder Gastgeberin der BR-Sendung „Vereinsheim”: Constanze Lindner ist ein Bühnentier. Wandlungsfähig wie ein Zauberwürfel stürzt sie sich auf jede Rolle, als ginge es um ihr Leben. Ihre Typen platzen nur so aus ihr heraus, umarmen dabei gern den Zuschauer um ihn dann an die Wand zuklatschen. Aber so liebevoll, dass das Publikum schon sehnsüchtig auf die nächste Wand wartet. Ihre schrägen Charaktere sind dann doch harmoniesüchtig, auch wenn sie dieselbe schon mal mit herrlich verbaler Gewalt zurechtbiegen.


Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 1.2.2019 19:00 Uhr


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Karl Valentin und die laute Zeit

Eine musikalische Lesung mit Franz Josef Strohmeier und Donato Deliano

Deutschland 1914 - Europa zieht mit Hurra in den Krieg, der Auftakt zum dunkelsten Zeitalter der Menschheit. Das deutsche Kabarett - noch in den Kinderschuhen. Intellektuelle, Komiker und Literaten als Kritiker der Monarchie, entwickelten sich mit Ausbruch des Krieges zum Sprachrohr des Patriotismus.
Zusammen mit dem Pianisten Donato Deliano hat Franz Josef Strohmeier eine musikalische Lesung zusammengestellt, mit zum Teil unbekannten, dunkel grundierten, todkomischen Werken von Karl Valentin und diese zum Teil neu vertont. Die Lesung zeigt die Entwicklung von Valentin während der Kriegswirren 1914 - 1918 und steht somit als Abbild einer ganzen Gesellschaft. Die Texte mahnen uns genau Hinzuhören. Erschreckend aktuell.

Eintritt: 5,-  Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Sonntag, 10.2.2019 11:01 Uhr


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Heinz-Josef Braun, Stefan Murr und Johanna Bittenbinder

Käfer Mary und Graf Bremsula

Ein spannender Fall für Käfer Mary und ihre Hobby-Kriminalisten aus dem Insektenreich. Es regnet, regnet, regnet. Keine Urlauber weit und breit auf unserer Almwiese. Ideales Badewetter für die Regenwurmfamilie. Und auch Käfer Mary und ihre Stammgäste amüsieren sich im Tankstellen-Restaurant bei einer Partie "Insekt, ärgere dich nicht", als plötzlich die zwei Schneckenpolizisten völlig zerstochen auftauchen... Gehen Graf Bremsula und seine Blutsauger jetzt etwa auf Insekten los?

Eintritt: 5,99 Euro für Kinder, 7,99 Euro für Erwachsene (+ 199 bzw. 299 Centerl für's Musäum)

Sonntag, 17.2.2019 11:01 Uhr


Valentin Karlstadt Musäum München

Dieter Fischer und Ina Mehling

Der letzte Scharfrichter Bayerns

Johann Reichhart war der letzte bayerische Scharfrichter (1893-1972) und ist mit 3165 Hinrichtungen traurigster Rekordhalter seiner Zunft. Richtete er anfänglich nur Schwerverbrecher, kamen in der NS- Zeit viele „Politische“ dazu. Darunter auch die Geschwister Scholl. Nach dem Krieg verhaftet, verurteilt und bald wieder in Einsatz, dann für die Amerikaner. Dieter Fischer und Ina Meling lesen und spielen aus der schier unglaublichen Biographie, lassen Zeit und Geist lebendig werden. Musikalisch begleitet von Johann Anzenberger.


Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Freitag, 1.3.2019 19:00 Uhr


Valentin Karlstadt Musäum München

Neues aus München

Das Lunsentrio

Das Lunsentrio sind Nick McCarthy (ehemals Gitarrist der Rockbands Franz Ferdinand und FFS), jetzt beim Lunsentrio, Seb-I Kellig (Dub-Produzent für unter anderem LaBrassBanda), der das Trio im gemeinsamen East Londoner Sausage Studio aufnimmt und produziert, sowie der in Berlin lebende Künstler und Lyriker Hank Schmidt in der Beek, aus dessen Feder die Texte kommen. Auf der Bühne bekommt das Lunsentrio Unterstützung von den Münchner Szenegrößen Albert Pöschl und Martin Tagar.
Und damit es bloss nicht zu viel Randale gibt, steht dagegen das Verschnarchte, die vom Trio bereits besungene Luns, ein Lehnwort aus dem Rotwelsch-Soziolekt des fahrenden Volkes mit der Bedeutung: Bett

Eintritt: 12,– Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)

Donnerstag, 28.3.2019 19:00 Uhr


Valentin Karlstadt Musäum München

Der satirisch-politische Rückblick im Vierteljahr

„So schön war’s noch selten!“

Das verflossene erste Vierteljahr 2019 hat wieder mal gezeigt, was in ihm steckt.
Leider ist es an seinem eigenen Ende schon fast wieder vorbei.
Wir neigen unser Haupt in Ehrfurcht.
Holger Paetz blickt mit Hochachtung zurück.

Damit Karl Valentin auch in Zukunft Recht hat, wenn er sagt:
„Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.“

Weitere Termine für den satirisch-politischen Vierteljahresrückblick 2019:
26. Mai 2019
29. September 2019

Hier sehen Sie Holger Paetz im Film

Eintritt: 8,99 Euro (+ 299 Centerl für’s Musäum)



Sonntag, 31.3.2019 11:01 Uhr


 

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Landeshauptstadt München

Das Valentin Karlstadt-Musäum ist ein Museum der Landeshauptstadt München.