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Valentin Karlstadt Musäum München

 

Die Mona Lisa in München

100 Jahre nach dem Raub

24. Oktober 2013 – 21. Januar 2014

Zwei Jahre lang war die Mona Lisa nach ihrem spektakulären Raub aus dem Pariser Louvre verschollen, als  sie überraschend am 12. Dezember 1913 in Florenz einem Kunsthändler angeboten wurde. Und bald war klar: "Es ist die echte Mona Lisa". Nun ist sie in München angekommen, zwar nicht im Original dafür in vielen Varianten.
Seit dem Jahre 1972 sammelt Volker Barth alles, was irgendwie mit der Mona Lisa zu tun hat von einfachen Kopien über Plakate, Inserate, Postkarten bis hin zu Weinen, Käsesorten, Kartoffeln und Kaffeetassen. Der Mona Lisa Sammler schwärmt: „Diese Frau ist wie eine gute Freundin sie ist sehr interessant, ausgeglichen, weiblich, erotisch, aber wiederum sehr mütterlich, sogar madonnenhaft. Für mich hat sie so etwas Abgeschlossenes, etwas Komplettes ein Idealbild. Aber hübsch ist sie nicht!“ Im Valentin-Karlstadt-Musäum präsentiert Volker Barth die besten Stücke seiner Sammlung:
Seit über fünfhundert Jahren wird die „Mona Lisa“ kopiert, beschrieben, zitiert, verfremdet, besungen aber auch verunstaltete. Ob das Pralinen aus Griechenland, Käse aus Spanien, Frucht-Marmelade aus Argentinien, Spaghetti aus Italien sind oder aber Mona Lisa mit Sonnenbrille, mit Bart, einem Baby oder einem Heftpflaster. Sie tritt auch auf als Tier, als Puppe, als Kreuzfahrtschiff, als „Matterhorn“ usw.