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Valentin Karlstadt Musäum München

 

Underground-Comix

Die Underground-Bewegung hat Freiheiten für die Kultur geschaffen, von denen wir nach 40 Jahren profitieren

24. Mai 2013 – 16. Juli 2013

Underground-Comix entstanden in den USA in den Sechziger Jahren als Gegenreaktion auf den Comics Code, der nur noch harmlose jugendfreie Inhalte zuließ. In selbstgedruckten Heften brachten Zeichner wie Robert Crumb, Gilbert Shelton oder Denis Kitchen erwachsene Inhalte an die Leser. Lange bevor das Wort erfunden wurde, durfte es hier politisch unkorrekt zugehen und natürlich wurde auch in den Comix die sexuelle Revolution gestartet.

Die Ausstellung des Münchner Comicfestivals im Valentin-Karlstadt-Musäum gibt einen Überblick über die wichtigsten Vertreter der Underground Comix, allen voran die diesjährigen Gäste des Comicfestivals: Robert Crumb und Gilbert Shelton. Diese Künstler schufen eine  Matrix der politischen, wirtschaftlichen, technologischen und künstlerischen Kräfte, um ihre Leser miteinander zu verbinden. Eine Verbindung die weiterhin anhält. Heute gibt es weltweit viele Künstler die von den Underground-Comix geprägt wurden. Deshalb wird in der Ausstellung auch ein kurzer Einblick in den deutschen Underground durch Werke einiger heute etablierter Comickünstler wie Gerhard Seyfried, Volker Reiche, Gabriel Nemeth und Tomas M. Bunk geboten.

Für die Sonderausstellung gelten die Öffnungszeiten und Eintrittspreise vom Musäum.

Hier geht es zum Müncher Comicfestival 2013